Markus Dürkes, Vorsitzender des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte: „Kommunalpolitik wirkt unmittelbar. Sie entscheidet mit darüber, ob sich ein Unternehmen ansiedelt, investiert – oder eben nicht. Und deshalb ist die Kommunalwahl am 14. September 2025 für uns als Wirtschaft von zentraler Bedeutung.“
Kommunalpolitik kann vieles richtig, aber auch manches falsch machen. Das belegt das jüngst vom Institut der deutschen Wirtschaft vorgelegte Kommunalranking, das die Wirtschaftsforscher im Auftrag von unternehmer nrw erstellt haben. Ein wichtiges Ergebnis: Der Vergleich mit dem Ranking vor fünf Jahren macht deutlich, dass in Gemeinden und Landkreisen innerhalb kurzer Zeit Dinge bewegt werden können. Dem Verband liegen Kommunalstudien für die Stadt Hamm und dem Hochsauerlandkreis vor, die beide exemplarisch auch für ihre Nachbarkreise Unna und Soest Geltung haben, da sie wirtschaftlich und strukturell vergleichbar sind. So konnte die Stadt Hamm im Dynamikranking mit einem eindrucksvollen Sprung um 98 Plätze bundesweit überzeugen. Unter den kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen belegt Hamm nun sogar Rang drei – hinter Düsseldorf und Bochum. Der Hochsauerlandkreis präsentiert sich insgesamt als eine lebendige und vielfältige Region mit vielen positiven Entwicklungen. Die Städte und Gemeinden im Kreis zeigen eine solide wirtschaftliche Basis, was sich in ihrer guten Arbeitsplatzversorgung widerspiegelt.
„Diese Entwicklungen, die exemplarisch für unser gesamtes Verbandsgebiet stehen, sind ein eindrucksvolles Signal. Und wir sehen auch: Ist vor Ort die Wirtschaft stark, dann profitiert davon auch die Kommune. Dafür braucht es aber eine gute Wirtschaftspolitik vor Ort. Ist also die Kommune attraktiv für Betriebe und die Unternehmen, dann stärkt das die heimische Wirtschaft. Es ist wichtig, dass in den Rat- und Kreishäusern das Bewusstsein für die Bedeutung von Industrie, Dienstleistungen und Handwerk geschärft wird.“, betont Dürkes.
